Das Lise-Meitner-Gymnasium Neuenhaus und Uelsen wird 50 !!! - Festwoche vom 17. bis zum 24. September 2017 - Tanzabend (nicht nur) für Ehemalige am 23. September 2017
Aschermittwochsgottesdienst vom 01.03.2017 PDF Drucken

Die Melodie der Zeit – Rezension von Marah Forke und Sina Pötter

 

Am 1.03.2017 wurden alle Schüler des 10. und 11. Jahrgangs des Lise Meitner Gymnasiums Neuenhaus zum Aschermittwochsgottesdienst eingeladen. Dieser wird traditionell von den Prüfungskursen Religion des 11. Jahrgangs vorbereitet.

Vor Beginn des Gottesdienstes sollten alle ihre Stimme dazu abgeben, ob die Zeit sie oder sie die Zeit im Griff haben. Leider war nicht jedem klar, dass die Stimmabgabe tatsächlich eine war, da es nicht dazu gesagt wurde, und daher haben die meisten einfach irgendwo einen Strich gesetzt.

Der Gottesdienst wurde mit einem selbstgedrehten Film begonnen. In ihm wurden viele Schüler und Lehrer über ihre Meinung zum Thema Zeit befragt. Obwohl er teils unterhaltsam und lustig war, gab es auch mehrere Befragte, die nichts Aussagekräftiges beizusteuern hatten. Diese Szenen hätten besser herausgelassen werden sollen. Trotzdem war der Film ein guter Anfang, da er das Thema des Gottesdienstes gut einleitete.

Während des Gottesdienstes gab es außerdem zwei Symbolhandlungen. Als erstes wurde der Verkündigungstext aus Prediger 3 von mehreren Schülern vorgelesen. Sobald ein Schüler geendet hatte, wurde eine von den vorher angezündeten Kerzen ausgepustet. Dies war ein Symbol dafür, dass die Zeit, die vom Schüler angesprochen worden war, jetzt zu Ende war. Immer wenn einer der Schüler seinen Satz vorgelesen hatte, wurde dessen Inhalt per Powerpoint an eine Leinwand gebeamt. Das war zwar grundsätzlich eine gute Idee, doch leider konnte man es von den meisten Plätzen aus nicht gut erkennen.

Die zweite Symbolhandlung wurde sehr anschaulich dargestellt. Während eine Schülerin einen Text zum Tagesablauf frei vortrug, füllte sie kleine und große Steine in ein Glas. Die Steine standen jeweils für die wichtigen Dinge oder die Dinge, die den einzelnen Personen wichtig sind, sowie für Freizeit oder anderes Unwichtiges. Allerdings konnte man auch diese Handlungen von weiter entfernten Plätzen nicht sehr gut beobachten.

Zwischen den Symbolhandlungen kam die Predigt, die von Pastor Wiggers gehalten wurde. Er begann sie mit einem Satz, den er auf der Palliativstation in Nordhorn gelesen hatte. „Nicht dem Leben mehr Jahre geben, sondern den Jahren mehr Leben geben.“ Dadurch kam er auf das Thema Zeitwahrnehmung, welches er anschaulich mit Tönen und Musik verglich. Außerdem bezog sich Pastor Wiggers während der Predigt auch auf Politik und die Gesellschaft, da wir nur „aus dem Jetzt“ entscheiden. Seine Predigt passte sehr gut zum Thema und regte zum Nachdenken an. Doch obwohl die Predigt sinnvoll und überzeugend war, war sie sehr lang und kein Schüler war an ihr beteiligt. Dies hat etwas gefehlt.

Der gesamte Gottesdienst wurde von Musik begleitet. Sie war gut gespielt und viele Instrumente haben die Sängerinnen Merle Egbers und Joana Köster unterstützt. Joana spielte aber hauptsächlich Klavier. Des Weiteren hat Marc Oldekamp das Cajon gespielt und Pastor Wiggers die Gitarre. Leider sangen die restlichen Schüler nicht besonders mit.

Ganz zum Schluss beim Verlassen der Kirche haben alle noch ein Lesezeichen als Erinnerung bekommen. Von der Idee her war es gar nicht so schlecht, da auf der Vorderseite ein Spruch stand, doch für viele ist es nicht von großem Nutzen, da die meisten nicht sehr viel lesen. Außerdem gab es keinen klaren Bezug der Lesezeichen zum Gottesdienst.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass der Gottesdienst sehr schön war, doch an der gesamten Ausführung noch ein bisschen zu feilen gewesen wäre.

 

 

Eine Rezension von Kaja Maathuis

 

Am Aschermittwoch, dem 01.03.2017, fand in der evangelisch-reformierten Kirche in Neuenhaus ein Gottesdienst zu dem Thema „Zeit“ für die Jahrgänge 10 und 11 des Lise-Meitner-Gymnasiums statt. Der Gottesdienst wurde von den beiden Prüfungskursen Religion des 11. Jahrgangs vorbereitet und gestaltet.

Am Eingang hingen zwei Plakate an der Wand, auf denen jeder abstimmen sollte, wie er/ sie zu der Zeit steht. Zum einen konnte man „Die Zeit hat mich im Griff“ und zum anderen „Ich habe die Zeit im Griff“ wählen. Die Ergebnisse wurden anschließend im Gottesdienst vorgestellt, was meiner Meinung nach eine sehr gute Idee war, da man so direkt in das Thema eingeleitet und in den Gottesdienst mit einbezogen wurde.

Als Vorspann lief das Poplied „It's time“ von Imagine Dragons, welches sehr gut zu dem Thema und zu dem Musikgeschmack der Schüler passte. Trotz der kurzen Begrüßung wurde alles Wichtige zu dem Einstieg in den Gottesdienst gesagt, woraufhin eine Musikgruppe mit Klavier, Cajon, Gitarre und Gesang folgte. Sie bestand aus drei Schülern und Pastor Wiggers. Die Musik wurde sehr gut gespielt und man konnte sie sich sehr gut anhören, nur leider haben nicht viele mitgesungen. Die Gruppe hat den Gottesdienst meiner Meinung nach aufgelockert und für Unterhaltung gesorgt. Sie spielte immer zwischen den verschiedenen Vorträgen.

Danach wurde ein kurzer Film, in dem Schüler und Lehrer der Schule zu dem Thema „Zeit“ befragt wurden, als Einstieg in das Thema gezeigt. Da viele der Befragten wenig aussagekräftig geantwortet haben, wirkte der Film etwas unprofessionell. Außerdem waren witzige Szenen vorhanden, die nicht passend für einen Gottesdienst sind. Nach dem Film wurde von Schülern ein Gebet gesprochen und von der Musikgruppe das Lied „Keine Maschine“ gespielt. Dieses Lied finde ich besonders gut gewählt, da es vermutlich jeder kennt.

Daraufhin erfolgte ein Verkündigungstext aus Prediger 3, wozu eine Powerpoint-Präsentation an einer Leinwand gezeigt wurde, die jedoch leider durch die Blendung des Lichts nicht von allen gut gesehen werden konnte. Der Verkündigungstext wurde von mehreren Schülern vorgetragen, die immer wieder eine Kerze ausgepustet haben. Dies sollte, wie der Text auch deutlich machte, zeigen, dass alles seine Zeit hat.

Daraufhin folgte die Predigt, die von Pastor D. Wiggers gehalten wurde. Sie bezog sich auf das Thema „Zeit“, indem der Pastor die Zeitwahrnehmung mit Tönen verglich, was ich passend und unterhaltsam finde. Zudem nahm er Bezug auf die Politik und die Gesellschaft und sagte, man entscheide nur „aus dem Jetzt“. Er erzählte von der Nordhorner Palliativstation, wo er öfter Kranke besucht. Dort hänge ein Schild, auf dem stehe, es gehe nicht darum, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.

Was ich besonders gut finde, war die Symbolhandlung, bei der eine Schülerin zeigte, wie sich jeder Mensch sein Leben gestalten solle, damit für alles genügend Zeit ist. Dies machte sie mit zwei Gläsern, in die sie Steine und Sand füllte, deutlich. Leider konnte man dies ebenfalls nicht gut von allen Plätzen erkennen. Danach wurden Fürbitten von mehreren Schülern gesprochen und zum Abschluss das Segenslied „Sei behütet“ gesungen. Am Ausgang bekam jeder ein Lesezeichen, welches als Andenken an den Gottesdienst diente. Ich finde, es passte nicht so gut zu dem Thema des Gottesdienstes.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Gottesdienst den Schülern des Prüfungskurses Religion gelungen ist, da er unterhaltsam und meiner Meinung nach nicht langweilig war.

 

 

Gelungener Aschermittwochsgottesdienst – Rezension von Kilian Dinter

 

Der diesjährige von den 11-ern vorbereitete Gottesdienst beschäftigte sich mit dem Thema „Zeit in unserer Gesellschaft“. Zu Anfang gab es eine Abstimmung, die zeigen sollte, ob Zeit unser Leben bestimmt oder umgekehrt, jedoch wurde kaum erwähnt, dass dies eine Umfrage war und somit wurde sie verfälscht. Eigentlich war dies eine gute Idee, aber die meisten hielten die Liste für eine Art Zählung der Anwesenden.

Der Vorspann wurde durch das Lied „It’s time“ umgesetzt und man wurde dadurch schon einmal stimmig ins Thema eingeführt. Danach kam eine normale Begrüßung und wieder ein Lied. Insgesamt wurde viel gesungen, auch moderne Lieder, um das Publikum zu animieren, am Gottesdienst teilzunehmen, aber die Jugendlichen hielten sich vorwiegend zurück.

Auch einen Film mit der Umfrage, was Zeit bedeutet, gab es. Dieser war ebenfalls an das Publikum gerichtet und sehr unterhaltsam. Allerdings konnte man durch die Sonnenstrahlen, die durch die großen Fenster gelangten, kaum etwas auf der Leinwand erkennen. Zudem hätte man einige sinnlose Antworten herausschneiden können, doch insgesamt war es ’mal etwas anderes.

Danach wurde der Verkündigungstext abwechselnd vorgetragen, wobei die Sprechanteile durchaus etwas länger hätten sein können, aber alle sprachen laut und deutlich. Die Hauptaussage und der Inhalt, dass Zeit etwas genauso schnell erschaffen wie vernichten kann, passten gut zum Thema und regten zum Nachdenken an. Dies wurde durch eine kleine Powerpoint-Präsentation gut veranschaulicht und durch das folgende symbolische Auspusten von Kerzen verdeutlicht.

Die später von Dieter Wiggers gehaltene Predigt nahm noch einmal Bezug auf die Zeit in unserer Gesellschaft, zum Beispiel in der Politik. Das Thema wurde hier ausgeweitet und teils auch schon auf das Publikum bezogen, was ja grundsätzlich positiv ist. Eine symbolische Darstellung mit Steinen folgte, in der gezeigt wurde, dass man in seinem Leben mit den wichtigen Dingen beginnen sollte, sonst habe man keine Zeit mehr für sie. Dies war sehr anschaulich und hätte man meiner Meinung nicht besser machen können. Zum Schluss wurden noch Fürbitten gehalten und man erhielt ein Lesezeichen, dessen Sinn jedoch fraglich bleibt.

Alles in allem finde ich die Veranstaltung durchaus gelungen, da sie sehr kreativ war und zum Nachdenken über das eigene Leben, und wie man dies verbringen will, angeregt hat.

 

 

Rezension von Hanna Scholten

 

Am 01.03.17, dem Aschermittwoch, fand ein Gottesdienst in der reformierten Kirche Neuenhaus statt, der von den Prüfungskursen Religion des 11. Jahrgangs mit Hilfe von Pastor Wiggers vorbereitet wurde. Besucht haben ihn der 10. und 11. Jahrgang und die Fachlehrer der Schüler. Der Gottesdienst thematisierte die Zeit – ein gut gewähltes Thema, da man selbst und auch viele andere ständig unter Zeitdruck steht und man dadurch über die Bedeutung der Zeit nachdenkt.

Zu Beginn fand eine Abstimmung statt, bei der es zwei Möglichkeiten gab. Entweder „Ich habe die Zeit im Griff“ oder „Die Zeit hat mich im Griff“. Man hat dann einfach einen Strich auf dem Plakat mit der Aussage gemacht, die auf einen zutrifft. An sich ist diese Abstimmung sehr sinnvoll, da sie bewirkt, dass man sich erstmals mit dem Thema auseinandersetzt, jedoch war nicht ganz deutlich, dass es sich um eine Abstimmung handelt.

Während dieser Umfrage und auch zum Eingang wurde das Lied „It's time“ von den Imagine Dragons angespielt. Die Wahl des Liedes war auch sehr passend, da es ebenfalls die Zeit thematisiert. Daraufhin folgte die Begrüßung durch Carl Voget und das erste Lied „Gospelboat“, vorgetragen von Joana Köster mit Klavier und Gesang, Merle Egbers mit Gesang, Marc Oldekamp am Cajon und Pastor Wiggers an der Gitarre. Auch die weiteren Lieder wurden von ihnen vorgetragen.

Als nächstes wurde das Thema des Gottesdienstes mit Hilfe von einem Film und einem darauf folgenden Gebet vorgestellt. Der Film behandelte die Meinung einiger Schüler und Lehrer zu der Zeit und war überwiegend unterhaltsam und lustig, doch manche Aspekte waren zu wenig aussagekräftig. Das Gebet, wie auch die weiteren Gebete, wurden von mehreren Schülern vorgetragen. Auch ein Bibeltext aus Prediger 3 wurde gelesen und mit einer Powerpoint-Präsentation und durch Auspusten von Kerzen verdeutlicht. Die Powerpoint-Präsentation war jedoch aufgrund des Lichteinfalls nur schwer erkennbar.

Es folgte die Predigt durch Pastor Wiggers, die Bezüge zur Politik und Gesellschaft und zur Nordhorner Palliativstation enthielt. Außerdem wurde die Zeitwahrnehmung mit Tönen und Musik sehr anschaulich verglichen. Trotz der Tatsache, dass die Predigt sinnvoll war und zum Nachdenken anregte, war es schade, dass keiner der Schüler der Prüfungskurse mit einbezogen wurde. Nach einem weiteren themenbezogenem Lied begann Kirsten Moelert eine Themaverdeutlichung mit Steinen in einem Glas als Symbol des Zeitmangels. Dies war sehr anschaulich und regte auch stark zum Nachdenken an. Es folgten die Fürbitten und das Segenslied „Sei behütet“ und der Gottesdienst wurde beendet. Beim Herausgehen bekam noch jeder Schüler ein Lesezeichen zur Erinnerung mit der Aufschrift „Meine Zeit steht in deinen Händen“ geschenkt. Hier wurde jedoch kein klarer Bezug zum Gottesdienst deutlich.

Zusammenfassend finde ich, dass man sagen kann, dass der Aschermittwochgottesdienst der Prüfungskurse Religion sehr gut vorbereitet war und auch von den weiteren Schülern sehr positiv aufgenommen wurde. Außerdem finde ich es sehr gut, dass die Schüler lernen, einen Gottesdienst zu gestalten und ihn vorzutragen.