Das Lise-Meitner-Gymnasium Neuenhaus und Uelsen wird 50 !!! - Festwoche vom 17. bis zum 24. September 2017 - Tanzabend (nicht nur) für Ehemalige am 23. September 2017
Artikel Japanbericht
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Im September letzten Jahres ging es zum zweiten Mal für sechs Schüler und zwei Lehrer unserer Schule nach Tokushima, Japan. Durch das Austauschprogramm mit der Johoku Highschool haben wir dort eine Woche bzw. inklusive An- und Abreise elf Tage lang den japanischen Alltag und die Kultur hautnah erleben dürfen.

Nach der langen Anreise und der herzlichen Begrüßung durch die Austauschschüler und die Familien wurden wir sofort gut aufgenommen. Sowohl in den Familien selbst, die sich – typisch japanisch – als sehr gastfreundlich erwiesen haben, als auch in der Schule und von den Mitschülern, die Willkommensplakate, Fähnchen und Namensschilder gebastelt und von denen wir auch sonst viel Aufmerksamkeit und sogar Abschiedsgeschenke bekommen haben. Wir konnten Einblicke in das japanische Schulleben gewinnen und neben dem regulären Unterricht und dem übrigen Programm in der Schule auch die verschiedenen Club Activities am Nachmittag besuchen. Zum Beispiel hatten wir die Möglichkeit an einer traditionellen japanischen Teezeremonie teilzunehmen oder beim japanischen Kampfsport „Kendo“ mitzumachen. Uns fiel außerdem auf, dass das japanische Schulleben ganz anders ist als das in Deutschland, z.B. gibt es Schuluniformen, die Schüler sitzen an kleinen Einzeltischen und vor und nach jeder Stunde stehen alle Schüler auf verbeugen sich auf Kommando.

Nach der Schule oder dem zuvor geplanten Programm hatten die Familien und Austauschschüler auch jeden Tag etwas geplant, egal ob ein Besuch in einem japanischen Restaurant oder andere spannende Aktivitäten, wie zum Beispiel Bowling oder ein Grillfest zum Abschied. Die Highlights des Austauschs waren jedoch definitiv die Ausflüge zu verschieden Sehenswürdigkeiten in Tokushima und Umgebung, wie z.B. den Strudeln in Naruto, einem Schrein oder auch dem Schlossmuseum, die uns die Region mit ihrer Kultur und Geschichte sowie ihren Besonderheiten näher brachten.

 

Genau wie das japanische Essen, wie Sushi (welches wir auch einmal selbst zubereiten durften), Ramen, Shabu shabu, Okonomiyaki und natürlich das Bento, welches wir jeden Tag liebevoll zubereitet mit zur Schule bekommen haben. Sehr zu empfehlen ist traditionelles, japanisches Frühstück, denn es beinhaltet kaum etwas Gewohntes. Aufgebaut ist es wie eine Art Buffet, denn jeder hat eine Schüssel Reis und kann sich von den verschiedensten Tellerchen nehmen, was er mag.

Allein in dieser einen Woche haben wir schon so viele Erfahrungen mit Japan, den Menschen dort und ihrer Kultur gemacht, dass wir schon am ersten Tag wussten: Wir wollen am liebsten länger bleiben.

Wir danken den japanischen, sowie den deutschen Lehrern, dass sie uns während des gesamten Austauschs so gut begleitet und geholfen haben. Ein weiterer Dank geht natürlich an die Sponsoren, mit deren Unterstützung uns dieses einmalige Erlebnis erst ermöglicht wurde.

Wir hoffen auf ein Wiedersehen mit unseren japanischen Freunden und wünschen den nächsten Austauschlern viel Spaß und eine hoffentlich genau so ereignis- und lehrreiche Reise wie wir sie hatten.

 

Bericht von: Carmen, Benjamin, Christin, Leona, Lisa, Malin