Das Lise-Meitner-Gymnasium Neuenhaus und Uelsen wird 50 !!! - Festwoche vom 17. bis zum 24. September 2017 - Tanzabend (nicht nur) für Ehemalige am 23. September 2017
Lise Meitner Arbeit
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Ihr Ziel

Lise Meitner wollte durch Beschießen von Uran mit verlangsamten Neutronen Transurane herstellen. Diese Transurane sollten eine größere Atommasse haben als Uran und somit als Elemente nach Uran im Periodensystem eingetragen werden. Meitner wurde von dem Italiener Enrico Fermi inspiriert.

 

Ihre Entdeckung

Nachdem Otto Hahn und Fritz Straßmann das Uran beschossen hatten, wiesen sie das Element Barium nach. Dieses hat aber nur ungefähr die halbe Atommasse von Uran. Daher konnten keine Transurane entstanden sein. Otto Hahn vermutete, dass der Urankern beim Beschuss in einen Barium-Kern und einen weiteren Kern zerplatzt sei. Lise Meitner und ihr Neffe Otto Frisch fanden die Erklärung für Hahns Vermutung. Beiden war das Tröpfchenmodell des Atomkerns vertraut; und sie stellten sich nun den Uran-Kern als instabilen Tropfen vor, der durch ein Neutron zum Schwingen angeregt werden kann und dann dazu neigt, sich zu zweiteilen. Frisch erkannte, dass die Stabilität dieses Kerns wegen seiner Größe äußerst gering sein musste. Lise Meitner rechnete im Kopf den Massendefekt - die geringe Differenz zwischen der Masse des Uran-Kerns und der Gesamtmasse der Spaltprodukte - gemäß Albert Einsteins berühmter Gleichung E=mc² in Energie um und erklärte damit zwangslos die enorme Geschwindigkeit, mit der sich die Framente nach der Spaltung voneinander entfernen. Diese Theorie erwies sich als richtig.


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